2023

Mittwochskonzert am 4. Januar 2023

Gleich zu Anfang des Jahres steht das nächste große Chorkonzert mit Unterstützung des Förderkreises bevor:  Die Kammerphilharmonie Bremen und unser Chor führen am 4. Januar 2023 um 18 Uhr unter der Leitung von Alexander Ivanov die ersten drei Teile des Weihnachtsoratoriums auf. Die Solisten sind Hanna Zumsande (Sopran), Dmitry Egorov (Countertenor), Andreas Post (Tenor) und Henryk Böhm (Bass).

Als Kantor in Leipzig war Johann Sebastian Bach verpflichtet, jeden Sonntag eine etwa halbstündige zu den jeweiligen Texten im Gottesdienst passende Kantate für Sänger und Orchester zu komponieren. 1734 wollte Bach offenbar mit dem Weihnachtsoratorium, ähnlich wie mit seiner Passionsmusik zu Ostern, ein Oratorium schaffen, das sich in die Leipziger Gottesdienste einfügen ließ. Die sechs Kantaten sind für sechs Festgottesdienste zwischen Weihnachten und Epiphanias konzipiert und waren nicht für eine konzertante Gesamtaufführung geplant. In der heutigen Konzertpraxis ist es glücklicherweise anders.

Wir freuen uns darauf, viele von Ihnen zu diesem Konzert in St. Severin begrüßen zu können.

Langzeitprojekt

Projekt Sicherung und Restaurierung der historischen Grabsteine

Seit vielen Jahren unterstützt der Förderkreis St. Severin e.V. den Erhalt und die Restaurierung der kostbaren, historischen Grabsteine des Keitumer Friedhofs. Die Grabsteine benötigen unsere besondere Zuwendung, sonst werden sie für zukünftige Generationen für immer verloren sein – und damit ein Stück Keitumer und Sylter Geschichte.

Diese wertvollen Grabsteine erzählen die Geschichte von Keitumer und Sylter Seefahrerfamilien, wo der Mann auf See blieb und nicht in der heimatlichen Erde begraben werden konnte. Wo die Frauen am Kindbettfieber starben und sich die Familie um die anderen Kinder kümmerte. Die Frauen halfen sich untereinander, bestellten gemeinsam das Feld, waren nicht allein mit der Angst, dass der Mann vielleicht nicht von See zurückkehrte. Sie erzählen von einer Zeit, in der man auf den Nächsten achtete, weil nur so das Leben möglich war. Die Restauratorin Stephanie Selligmann und ihr Team waren im Oktober 2020 hier, um die wertvollsten Steine zu sichern. Die Inschriften der großen Grabsteine, die am nördlichen Ende des Friedhofs an den Wall gelehnt standen, sind nachgezogen und wieder lesbar gemacht worden. Lasse Nissen, ein Metallschmied aus Ockholm, hat Ständer entwickelt, damit die Steine nicht mehr direkt auf der Erde stehen müssen und dem Regenwasser ungeschützt ausgesetzt sind.

Wir möchten Ihnen hier nun regelmäßig die Steine und ihre Geschichten dahinter vorstellen.

Wenn Sie beim Erhalt der Grabsteine helfen möchten, werden Sie Mitglied im Förderkreis oder unterstützen Sie das Projekt mit einer Spende auf das Konto Förderkreis St. Severin eV bei der Sylter Bank eG IBAN DE28 2179 1805 0000 1230 05    

Aktuelles.

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